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Moorführungen in das Neustädter Moor

Neustädter Moor: Juwel aus der Eiszeit

Wissenswertes über die Diepholzer Moorniederung

Teil der Norddeutschen Tiefebene

Vor etwa 15.000 Jahren formte die letzte Eiszeit die Norddeutsche Tiefebene. Nach dem Abtauen der Gletscher östlich der Elbe gestaltete der Wind  in einer längeren Trockenperiode Talsandniederungen, in denen sich bei einem sich stetig erwärmenden, feuchteren Klima zunächst Niedermoore und später Hochmoore entwickelten. Moore wachsen pro Jahr etwa 1mm – so kann man an der Mächtigkeit der Moore auch ihr Alter erkennen.

In der Diepholzer Moorniederung bei einer gesamten Größe von etwa 105,000 ha findet man auch heute noch Reste vieler kleinerer und größerer Hoch- und Niederungsmoore, die in ihren Kernzonen unter Landschafts- oder Naturschutz gestellt wurden.

Neustädter Moor als Rückzugsgebiet für seltene Tier- und Pflanzenarten

15 Hochmoore sowie die Niedermoore am Dümmer See sind die herausragenden Naturjuwelen in dieser Landschaft im Städtedreieck Bremen, Osnabrück und Nienburg. Nachdem ab 1973 viele Bemühungen ehrenamtlicher aktiver Naturschützer im Neustädter Moor erste Erfolge erzielt hatten, wurde 1979 die Diepholzer Moorniederung zum Feuchtgebiet internationaler Bedeutung nach Ramser Konvention erklärt.

Heute ist die Diepholzer Moorniederung Rückzugsgebiet für viele gefährdete Tier-und Pflanzenarten und in den letzten Jahrzehnten im Herbst und Frühling zu einem der bedeutendsten Rastplätze für bis zu 70 000 Kraniche geworden.

Für eine Naturführung  können Sie sich unter den Telefonnummern 05774 / 997546 und 0170/5851152 anmelden.